Kostenloser Online-Check · ca. 3 Minuten
Augen- & Lidcheck
Was der Augen- & Lidcheck ist
Der Augen- & Lidcheck ist ein kostenloser Online-Check, der ungefähr drei Minuten dauert. Sie beantworten ein paar Fragen zu Ihren Augen oder Ihren Lidern und erfahren anschliessend, welche Themen dazu in einer augenärztlichen Sprechstunde häufig besprochen werden. Er ist als Orientierungshilfe gedacht: für den Moment, in dem Ihnen etwas auffällt, Sie aber nicht einschätzen können, ob es einen Termin wert ist.
Sie wählen zu Beginn einen von zwei Bereichen. «Sehen & Sehqualität» dreht sich um unscharfes Sehen, Blendung, Lichthöfe um Lichtquellen und das Lesen in der Nähe. «Lider — Funktion & Ästhetik» dreht sich um schwere Lider, Schlupflider, ein eingeschränktes oberes Gesichtsfeld und einen müden Ausdruck — funktionell wie ästhetisch.
Optional können Sie in beiden Bereichen einen kurzen Selbst-Check mit der Kamera Ihres Geräts hinzunehmen. Beim Lidcheck schätzt dieser Lidstellung, Lidöffnung, Lidschluss und Blinzeln ab, beim Seh-Check ausschliesslich Ihren Betrachtungsabstand. Die Kamera ist freiwillig: Der Check funktioniert auch ohne sie, und Sie können ihn jederzeit abbrechen.
Was der Check nicht ist
Dies ist keine medizinische Diagnose, kein medizinisches Gutachten und keine medizinische Beratung. Der Check untersucht Sie nicht. Er ersetzt keine augenärztliche Abklärung, und er kann keine Erkrankung feststellen und keine ausschliessen.
Was Sie am Ende sehen, ist bewusst allgemein gehalten: eine Zusammenfassung dessen, was Sie selbst angegeben haben, zusammen mit Informationen dazu, welche Themen dahinterstecken können. Es ist ausdrücklich kein Befund über Sie. Auch die Werte aus dem optionalen Kamera-Schritt sind Schätzungen zu Bildungszwecken, keine Messergebnisse einer Untersuchung.
Ihre Antworten begründen kein Behandlungsverhältnis mit der SehKlinik AG. Für eine individuelle Beurteilung Ihrer Augengesundheit konsultieren Sie bitte persönlich eine Augenärztin oder einen Augenarzt. Und unabhängig von diesem Check gilt: Bei plötzlichem Sehverlust, neuen Lichtblitzen, plötzlich vielen schwarzen Punkten im Blickfeld, einem wandernden Schatten oder einem schmerzenden roten Auge füllen Sie keinen Online-Check aus, sondern rufen uns an oder wenden sich an den augenärztlichen Notfalldienst.
So läuft der Check ab
Erstens: Sie wählen einen Bereich und beantworten die Fragen. Es sind sechs bis sieben kurze Fragen, meist danach, wie oft Ihnen etwas auffällt — nie, manchmal, oft, sehr oft. Freitext gibt es nicht.
Zweitens, und freiwillig: der Selbst-Check mit der Kamera. Sie halten das Gerät etwa auf Armlänge und auf Augenhöhe, das Gesicht mittig im Bild, und folgen den kurzen Ansagen — geradeaus schauen, blinzeln, nach oben und unten blicken, die Augen sanft schliessen. Sie können diesen Schritt überspringen oder mittendrin abbrechen.
Drittens: Sie erhalten Ihre Zusammenfassung auf dem Bildschirm — allgemein gehaltene Themen, die zu Ihren Angaben passen. Danach entscheiden Sie, ob es dabei bleibt. Sie können die Seite einfach schliessen; Sie können das Ergebnis per E-Mail anfordern; oder Sie können einen Termin für eine Sprechstunde wünschen. Für die E-Mail und für die Terminanfrage brauchen wir eine gesonderte Einwilligung, die Sie separat erteilen.
Was mit Ihren Daten geschieht
Ihre Kamera wird ausschliesslich in Ihrem Browser ausgewertet. Aus dem Live-Bild werden Messpunkte im Gesicht bestimmt. Es werden keine Bilder, keine Videoaufnahmen und keine Messpunkte gespeichert oder übertragen — weder an uns noch an Dritte. Die Auswertung erfolgt vollständig auf Ihrem Gerät; die dafür nötige Software wird von unserem eigenen Server geladen. Die geschätzten Messwerte werden Ihnen angezeigt und danach verworfen. Auch beim Versand Ihres Ergebnisses per E-Mail oder bei einer Terminanfrage werden keine kamerabasierten Werte übermittelt.
Anders verhält es sich mit dem Fragebogen, und wir sagen das deutlich, weil der Unterschied zählt: Ihre Antworten werden zur Auswertung an unsere Auswertungsplattform übermittelt — als Antwortnummern, nicht als Freitext. Diese Plattform betreiben wir selbst; die Daten werden in unserem Auftrag und innerhalb der EU/des EWR bearbeitet.
Wenn Sie Ihr Ergebnis per E-Mail anfordern oder einen Termin wünschen, erhalten wir Ihre E-Mail-Adresse sowie die Information, welchen Bereich Sie gewählt haben und wie ausgeprägt Ihr Interesse an einer Beratung ist. Angaben zu einzelnen Beschwerden werden dabei nicht übermittelt.
Abschätzungen zu Ihren Lidern sind Gesundheitsdaten und damit besonders schützenswerte Personendaten. Wir bearbeiten sie ausschliesslich lokal auf Ihrem Gerät und ausschliesslich auf Grundlage Ihrer ausdrücklichen Einwilligung. Diese Einwilligung ist von der Einwilligung in die Analyse getrennt und wird separat eingeholt. Sie können sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die vollständigen Angaben — auch dazu, wie lange was aufbewahrt wird — stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Wann der Check sinnvoll ist
Der Lider-Bereich passt, wenn Ihnen etwas an Ihren Lidern auffällt und Sie unsicher sind, ob das ein funktionelles oder ein ästhetisches Thema ist: wenn Sie die Stirn anheben, um die Augen besser zu öffnen; wenn die Oberlider gegen Abend schwer werden; wenn das obere Gesichtsfeld eingeschränkt wirkt; wenn Schlupflider oder überschüssige Haut am Oberlid Sie stören; wenn man Ihnen sagt, Sie wirkten müde, obwohl Sie ausgeruht sind. Genau diese Grenze — Funktion oder Erscheinungsbild — ist in der Sprechstunde eine der häufigsten Fragen, und sie entscheidet mit darüber, wie eine Behandlung abgerechnet wird.
Der Seh-Bereich passt, wenn sich Ihr Sehen verändert hat, ohne dass Sie es festmachen können: unscharfes Sehen, Blendung bei Gegenlicht oder nachts am Steuer, Lichthöfe um Lichtquellen, Mühe beim Lesen kleiner Schrift, mattere Farben als früher.
Der Check ist nicht sinnvoll bei akuten Beschwerden — dafür ist er zu langsam und zu allgemein. Er ist ebenfalls nicht sinnvoll, wenn Sie bereits einen Befund und einen Behandlungsplan haben; dann bringt Ihnen ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt mehr als eine allgemeine Zusammenfassung.
Was nach dem Check passiert
Nichts passiert automatisch. Wenn Sie nach der Zusammenfassung nichts weiter tun, endet der Check dort — es gibt keine Registrierung, kein Konto und keine Speicherung im Browser.
Wenn Sie weitergehen möchten, ist der nächste Schritt eine Sprechstunde: die Lidsprechstunde für den Lider-Bereich, ein Augencheck für den Seh-Bereich. Dort geschieht das, was ein Online-Check nicht leisten kann — Untersuchung am Gerät, Beurteilung durch eine Ärztin oder einen Arzt und eine Einordnung, die sich auf Sie bezieht und nicht auf einen Durchschnitt. Bringen Sie Ihre Zusammenfassung gern mit; sie ersetzt kein Gespräch, hilft aber beim Einstieg.
Einen Termin vereinbaren Sie online über unser Buchungssystem oder telefonisch am Standort Ihrer Wahl. Wenn Sie in der Zwischenzeit unsicher werden oder sich etwas verändert, rufen Sie an, statt den Check erneut auszufüllen.