Sehklinik

PD Dr. med. Andrea von Rückmann

Fachärztin Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie · Klinikleiterin & Inhaberin

PD Dr. med. Andrea von Rückmann

PD Dr. med. Andrea von Rückmann

Fachärztin Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie · Klinikleiterin & Inhaberin

  • Kataraktchirurgie
  • Plastisch-rekonstruktive & ästhetische Lidchirurgie
  • Medizinische Retina / Makuladiagnostik
Standorte:
Zürich · Wetzikon · Meilen
Sprachen:
Deutsch, Englisch

Andrea von Rückmann leitet die Sehklinik mit grossem Engagement und zählt zu den anerkannten Expertinnen der modernen Augenheilkunde. Ihr klinischer Schwerpunkt liegt auf der minimalinvasiven Kataraktchirurgie sowie auf plastisch-rekonstruktiven und ästhetischen Lidoperationen. Ihre chirurgische Expertise vertiefte sie in enger Zusammenarbeit mit Prof. Richard Collin am renommierten Moorfields Eye Hospital London, einer weltweit führenden Universitätsklinik für Augenheilkunde.

15'000+

Kataraktoperationen

4'000+

Lidoperationen

30+

Jahre operative Erfahrung

2004

Gründerin der Sehklinik

Drei Spezialisierungen. Drei Lehrer von Weltrang.

Augenärztinnen und Augenärzte mit Spezialausbildung haben in der Regel eine Subspezialität — ein bis zwei Jahre Fellowship nach dem Facharzt. Andrea von Rückmann ist in drei Subspezialitäten ausgebildet, bei drei Lehrern, die jeder für sich das eigene Fach mitgeprägt haben:

Pfeiler 1 — Medizinische Retina

Prof. Alan Bird, Moorfields Eye Hospital, London. Begründer der modernen Makula-Diagnostik, wissenschaftlicher Leiter der Entwicklung der Fundus-Autofluoreszenz 1995.

Erkrankungen der Netzhautmitte: Diagnostik, intravitreale Therapie, klinische Forschung.

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Pfeiler 2 — Linsenchirurgie

Prof. Karl-Wilhelm Jacobi, Universitäts-Augenklinik Giessen. Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation (DGII), Direktor der Giessener Universitätsaugenklinik 1976–2001.

Phakoemulsifikation, Multifokallinsen, komplizierte Fälle (Pseudoexfoliation, reife Katarakte).

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Pfeiler 3 — Lidchirurgie

Prof. Richard Collin, Moorfields Eye Hospital, London. Gründungspräsident der British Oculoplastic Surgery Society, Autor des internationalen Standardlehrbuchs Manual of Systematic Eyelid Surgery.

Lidtumoren, Ptosis, Entropium und Ektropium, Tränenwege, Ober- und Unterlidstraffung, Augenbrauenkorrektur.

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Eine Entdeckung, die das Fach verändert hat

1995 entwickelte Andrea von Rückmann am Moorfields Eye Hospital London — im Labor von Fred Fitzke, unter der wissenschaftlichen Leitung von Alan Bird — als Erstautorin ein neues diagnostisches Verfahren: die Fundus-Autofluoreszenz.

Die Methode revolutionierte die Diagnostik von Makulaerkrankungen und wurde seither in über 2'000 wissenschaftlichen Studien weltweit eingesetzt. Heute gilt sie als diagnostischer Standard in spezialisierten Augenzentren: Neue Therapien gegen die trockene Makuladegeneration müssen ihre Wirksamkeit mit dieser Methode beweisen — die amerikanische Zulassungsbehörde FDA anerkannte sie 2023 offiziell als Messinstrument. Aktuelle Gentherapien, die modernste Klasse von Behandlungen in der Augenheilkunde, messen ihren Erfolg damit.

Eine Entdeckung von 1995 — die noch jeden Fortschritt der Augenheilkunde misst. Das ist der Massstab, nach dem Andrea von Rückmann Medizin betreibt. In der Forschung. In der Chirurgie. Und in jedem Gespräch mit ihren Patientinnen und Patienten.

Mein Weg

  1. 1993–1995

    Moorfields Eye Hospital, London

    Fellowship in medizinischer Retina unter Prof. Alan Bird (DFG-gefördert). Entwicklung der Fundus-Autofluoreszenz. Beginn der Ausbildung in plastisch-rekonstruktiver Lidchirurgie unter Prof. Richard Collin.

  2. 1996–1999

    Universitäts-Augenklinik Giessen

    Oberärztin unter Prof. K.W. Jacobi. Drei Jahre operative Vertiefung in der Linsenchirurgie an einem der historisch wichtigsten Zentren der Intraokularlinsen-Implantation in Europa.

  3. 2000–2002

    Moorfields Eye Hospital, London

    Senior Fellowship. Operative Vollausbildung in plastisch-rekonstruktiver und ästhetischer Lidchirurgie unter Prof. Collin; Vertiefung in medizinischer Retina und Linsenchirurgie.

  4. seit 2004

    Sehklinik, Zürich

    Gründerin und Klinikleiterin. 2001 Titel Privatdozentin nach Habilitation.

Vom Labor in den Operationssaal

Nach 15 Jahren Forschung wollte Andrea von Rückmann etwas, das die Wissenschaft allein nicht geben kann: direkten Einfluss auf das Leben von Menschen. Sofort. Konkret. Messbar. Sie entschied sich für die Klinik — und nahm die Forschung mit: Die Haltung, die eine Entdeckung ermöglicht — Präzision ohne Abkürzungen, Unnachgiebigkeit gegenüber dem eigenen Standard — gilt im Operationssaal genauso wie im Labor. Die Kataraktchirurgie hat sie nicht so übernommen, wie sie war, sondern mit derselben Methodik weiterentwickelt, mit der sie die Fundus-Autofluoreszenz entwickelte.

Das Ergebnis ist dokumentiert: Ihre Komplikationsrate bei Kataraktoperationen liegt bei 1:367. Zum Vergleich aus der publizierten Fachliteratur: EUREQUO-Register (2,85 Millionen Operationen) 1:91; britische Studie (48'377 Fälle, erfahrene Chirurgen) 1:56; beste publizierte Rate (Privatpraxis Hawaii, Routineeingriffe) 1:167. Ihre Statistik schliesst das gesamte Spektrum ein — reife Katarakte, Pseudoexfoliation, Patienten, die praktisch blind kommen und danach wieder sehen.

Das Lid als Organ

Das Lid ist keine Hautpartie. Es ist ein Präzisionsorgan — und die plastisch-rekonstruktive Lidchirurgie eine eigene Subspezialität der Augenheilkunde, nicht ein Teilgebiet der allgemeinen plastischen Chirurgie. Andrea von Rückmann hat sie vier Jahre direkt bei Prof. Richard Collin am Moorfields Eye Hospital gelernt — Gründungspräsident der British Oculoplastic Surgery Society, Past President der European Society of Ophthalmic Plastic and Reconstructive Surgery, Autor des internationalen Standardlehrbuchs. Typische internationale Fellowships in der Oculoplastik dauern ein bis zwei Jahre; vier Jahre an der Seite von Collin bedeuten das gesamte Spektrum: Tumorrekonstruktion, Ptosis-Chirurgie, Entropium und Ektropium, Tränenwegschirurgie — und die ästhetischen Eingriffe in der Tradition derer, die ihre Indikation immer am funktionellen Standard messen.

Der Unterschied, der für Patienten zählt: Eine Lidstraffung bei einer Augenärztin, die plastisch-rekonstruktive Lidchirurgie als ihre Subspezialität betreibt, ist nicht dasselbe wie eine Lidstraffung bei einer plastischen Chirurgin, die auch Lider operiert. Das eine beginnt beim Auge. Das andere endet dort.

Werdegang & Ausbildung

ZeitraumStation
seit 2004Gründerin, Klinikleiterin & Inhaberin, Die SehKlinik AG, Zürich — 3 Standorte, 2 Tageskliniken (Zürich, Wetzikon), Praxis Meilen. Belegärztin Klinik Hirslanden 2004–2025.
2002–2004Chefarztstellvertreterin, Augenklinik Teufen
2000–2002Senior Fellowship, Moorfields Eye Hospital, London — plastisch-rekonstruktive und ästhetische Lidchirurgie unter Prof. Richard Collin; Vertiefung medizinische Retina und Linsenchirurgie (DFG-gefördert)
2001Titel Privatdozentin (nach Habilitation 2000)
1996–1999Oberärztin Ophthalmologie & Ophthalmochirurgie, Justus-Liebig-Universität Giessen, unter Prof. K.W. Jacobi — operative Spezialisierung Linsenchirurgie
1993–1995Fellowship, Moorfields Eye Hospital / University College London, Institute of Ophthalmology — medizinische Retina unter Prof. Alan Bird; Forschung Fundus-Autofluoreszenz
1991–1992Assistenzärztin Ophthalmologie, Justus-Liebig-Universität Giessen
1985–1991Studium der Humanmedizin mit Staatsexamen, Goethe-Universität Frankfurt

Fachtitel

  • Fachärztin Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie
  • Privatdozentin · 2001

Ausbildungsstätten

  • Goethe-Universität Frankfurt
  • Justus-Liebig-Universität Giessen
  • University College London, Institute of Ophthalmology

Mitgliedschaften

  • FMH / Ärztegesellschaft des Kantons Zürich (AGZ)
  • SOG
  • ZOG
  • American Academy of Ophthalmology (AAO)
  • ARVO
  • EURETINA
  • Oxford Ophthalmological Congress

Publikationen

  • Distribution of Fundus Autofluorescence with a Scanning Laser Ophthalmoscope — Br J Ophthalmol, 1995 — 690 Zitationen
  • Fundus Autofluorescence in Age-Related Macular Disease — IOVS, 1997 — 406 Zitationen
  • Fundus Autofluorescence in Macular Dystrophies — Arch Ophthalmol, 1997 — 255 Zitationen
  • Fundus Autofluorescence in Macular Holes — Br J Ophthalmol, 1998
  • Fundus Autofluorescence in Central Serous Retinopathy — Am J Ophthalmol, 2002 — 162 Zitationen
  • Fundus Autofluorescence in Inherited Retinal Disease: A Review — Cells, 2025 — zitiert von Rückmann als Begründerin

Diese Arbeiten gehören zu den meistzitierten Grundlagenreferenzen der modernen Fundusdiagnostik und finden sich in Standardlehrbüchern des Faches, darunter Albert & Jakobiec's Principles and Practice of Ophthalmology.

Stand: August 2026Publikationen auf PubMed

Fünf Dimensionen. Eine Ausbildungsstätte.

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„Ich freue mich über Patientinnen und Patienten, die wissen wollen, was mit ihren Augen los ist — nicht nur darüber, was man dagegen tun kann."

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